Gegen den Strom

Frauenrechte dürfen nur in der Provinz angesprochen werden

März 18, 2008 · Keine Kommentare

Dieser Beitrag erschien am 5.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß meine Beiträge dort kurz vor der Löschung stehen, transferiere ich alle Beiträge hierher.

„Wir wussten von der Zwangsverheiratung. Wir wussten, dass das Kopftuch kein Ausdruck von Religion, sondern ein Unterdrückungsinstrument ist. Warum haben wir 100.000 Frauen in unserem Land allein gelassen?“ Hahne kritisierte, dass mittlerweile in der panischen Angst, dass es so nicht mehr weiter geht, der Bundestagswahlkampf über Familie und Kinder geführt werde. „Wir wissen heute, wer uns in 30 Jahren finanzieren wird. Aber hätten wir nicht auch vor 30 Jahren wissen müssen, was heute ist? Keine Partei hatte den Mut dazu.“

Wer hat dies gesagt? Jean-Marie Le Pen? Stefan Herre? Udo Ulfkotte? Franz Schönhuber? Ein einflußreicher Politiker? Ein notorischer Islamhasser?
Und wo? In Berlin im Kanzleramt? In Brüssel in der EU-Zentrale? Im EU-Parlament zu Straßburg?

Nein, ein stinknormaler Journalist hatte endlich den Mut, dem verlogenen mitteleuropäischen Irgendetwas, das sich Toleranz nennt und sich in Wegschauen äußert, entgegenzutreten. Ganz unauffällig auf einer Sparkassenveranstaltung im deutschen Sauerland
Ich sage: Weiter so. Wenn sich täglich die Zahl derer verdoppelt, die das Problem ansprechen, dann haben wir wenigstens bald ein Problembewußtsein. Und das ist der Schlüssel zur Reconquista Europas.
Peter Hahne heißt der Mann übrigens.

Kategorien: frauenrechte · islam · kopftuch · politik
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