Gegen den Strom

Telefonseelsorge auf Türkisch

März 18, 2008 · 3 Kommentare

Türkisches Schild

Nachdem die Allianz in Deutschland Versicherungspolicen auf Türkisch angeboten hat, will auch das niederösterreichische Frauentelefon Integrationsverweigerinnen Hilfestellung bieten, wie der Kurier berichtet:

Einmal pro Woche, jeden Donnerstag von 13 bis 15 Uhr, sitzt seit Anfang des Monats eine türkischsprachige Beraterin am Telefon.

Doch das ist noch nicht alles:

Doch zuerst einmal muss die Nummer bekannt werden. Der Folder ist auf Türkisch übersetzt, über Gynäkologen und Gesundheitseinrichtungen soll die Institution bekannt gemacht werden.

Bekommen die Ärzte dafür einen Sprachkurs bezahlt oder geht das auf Deutsch?

Nur die Initialtzündung für diese Idee mußte noch auf Deutsch vorgetragen werden:

Türkische Frauen selbst haben sich bei einer multikulturellen Veranstaltung in St. Pölten eine solche Einrichtung gewünscht

Allerdings wird das für neue Importbräute nicht mehr notwendig sein, denn Ziel dieser Einrichtung ist eine langfristige Abhängigkeit und Rundumversorgung:

“Wenn wir das gut machen, ist das ein erster Schritt dazu, dass die Frauen längerfristig Hilfe suchen”, sagt Wegscheider

Kategorien: islam · politik · türkei · österreich
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3 Antworten bis hierher ↓

  • Mag. Karl Mayrhofer // März 26, 2008 um 11:39 | Antworten

    Es scheint, daß man einigen Leuten in NÖ heftig ins Hirn geschissen hat. Hoffentlich stelllt die Rosenkranz diesen Schwachsinn ab.

  • kreuzzuegler // März 27, 2008 um 1:07 | Antworten

    Man muss der Realität ins Auge sehen. Solange Ehefrauen ohne Sprachkenntnisse importiert werden oder alteingesessene nicht oder nur spärlich Deutsch lernen, ist es alle mal besser ihnen eine Anlaufstelle zu geben, als sie sich alleine zu überlassen. Wirkt sich eventuell auch auf die Erziehung etwaiger Kinder positiv aus, wenn nicht auf den möglicherweise gewalttätigen Mann als Übersetzer zurückgegriffen werden muss.

    Eigentlich musste ich anfangs eher lachen. 2h pro Woche sind eh quasi nichts.

  • schwejk1 // März 27, 2008 um 10:08 | Antworten

    das problem ist die signalwirkung. aus 2 h werden 4 h, aus 4 h dann 6 etc. im übrigen fehlt klar die ansage, daß langfristiges ziel die abschaffung dieser einrichtung sein muß. aber keine subventionsempfänger schafft sich halt selbst ab.

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