
Dieser Frage kann man jetzthier nachgehen. Alles, was man machen muß, ist die URL seiner homepage einzugeben, und nach ein paar Sekunden erfährt man, ob man in China die URL empfangen kann oder nicht. Aufgezeigt hat diese Möglichkeit der Kölner Stadt-Anzeiger, der sich mit Technik der Zensur im Reich der Mitte beschäftigte:
Der Aufwand ist gewaltig: Webseiten werden über ihre spezifische IP-Adresse blockiert, Millionen Namen von Internetseiten (URL) auf Begriffe wie „Falun Gong“ oder „Demokratie“ untersucht und Datenpakete konstant überwacht. Auch Suchmaschinen liefern nur offiziell genehmigte Resultate. Menschenrechtler berichten von mehreren Zehntausend Polizisten, die diese Kontrollfunktion unablässig wahrnehmen und das von Kritikern als „The Great Chinese Firewall“ bezeichnete Projekt am Leben halten.
Gegendenstrom kann in China übrigens nicht empfangen werden
4 Antworten so far ↓
Porky // März 20, 2008 um 5:44 Uhr nachmittags
Interessant, mein blog ist in China tatsächlich gesperrt…
schwejk1 // März 20, 2008 um 7:35 Uhr nachmittags
wundert es dich? ggg
Porky // März 21, 2008 um 12:26 Uhr vormittags
Nein, eigentlich nicht, habe ich doch in den letzten Tagen sehr oft die Worte ‘Tibet’ und ‘China’ benutzt…
heinzi // März 21, 2008 um 1:12 Uhr vormittags
ich habe das auch getestet. ich falle auch unter zensur. dabei schreibe ich nix zu tibet und fast nix zu china.
irgendwie belustigend, daß die KP China vor meinem kleinen blog angst hat.
traurig, traurig
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