
Welche Hasenfüsse der Richter des Berliner Verwaltungsgerichts, das einem muslimischen Schüler einen eigenen Gebetsraum an der Schule zusprach, und der Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner, der dagegen nicht berief und das Urteil rechtskräftig werden ließ, waren, das zeigt jezt ein Artikel des Berliner Tagesspiegel auf.
Nicht nur, daß aus zeitlichen Gründen (durch die Sommerzeit liegt die Gebetszeit außerhalb der Schulzeit) der Gebetsraum gar nicht mehr benötigt wird, nach dem Erlangen der Rechtskräftigkeit wagen sich jetzt auch die Experten ans Tageslicht, die sich vorher nicht trauten, ihre Gegenargumente zu äußern:
Da der Islam es eindeutig erlaube, Gebete aufzuschieben und später zusammenzufassen, sei das Beten in der Schule gar nicht zwingend nötig, sondern entspreche nur einer individuellen Auslegung, argumentiert etwa der renommierte Verfassungsrechtler Christian Graf von Pestalozza. Das Grundgesetz könne aber nicht dazu herangezogen werden, „individuell beliebige Varianten“ zu schützen, sondern nur, „den Standard zu sichern“, kritisiert der FU-Professor den Gerichtsbeschluss
Nicht nur Fehlgeleitete sind dieser Meinung:
Man kann Gebete nachholen“, erläutert etwa Usama El-Ammarine vom Zentralrat der Muslime in Köln. Er vermag überhaupt nicht zu sagen, wie viele Muslime die fünf Gebetszeiten tatsächlich einhalten. Es gebe jedenfalls verschiedene Ansichten der Gelehrten zur Verbindlichkeit der Gebetszeiten, sagte El-Ammarine auf Anfrage.
Selbst der flüchtlingspolitische Sprecher mit Migrationshintergrund der Linkspartei hält das für Urteil für des Guten zuviel:
„Das Beten hat in der Schule nichts zu suchen“, steht für Giyasettin Sayan, den flüchtlingspolitischen Sprecher der Linkspartei, fest. Im Übrigen verweist er darauf, dass für Kinder und Jugendliche die strengen Gebetszeiten ohnehin nicht gelten würden.
Richtig interessant wird es aber erst, als es um das nähere Umfeld des Jungen geht:
Dem Vernehmen nach hat sich der Vater von Yunus M. auf eigene Faust entschlossen, vor Gericht zu gehen. Die Moschee, in der sich der Mann, ein zum Islam konvertierter Deutscher, meist aufhalte, habe sich erst im Nachhinein mit ihm solidarisiert, wird berichtet. „Sie hätten allerdings schon viel früher geklagt, wenn sie gewusst hätten, dass sie damit Erfolg haben könnten“, heißt es aus dem Umfeld.
Danke, Herr Zöllner. Solche Dhimmis Männer mit Courage wie Sie braucht das Land.
Anmerkung in eigener Sache: Ich ersuche jeden Leser, diesen Hinweis in eigener Sache zur Zukunft des Blogs zu lesen und eine Antwort zu geben.
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