
Man kennt diese Aussagen zur Genüge: “Wir sind für Pressefreiheit, aber…” Wenn die Pressefreiheit den Propheten beleidigen könnte, dann ist die Pressefreiheit relativ. Jetzt hat es mal nicht einen kleinen Blogger im Iran oder einen kleinen Videomacher auf youtube erwischt. Der Spiegel, das größte Nachrichtenmagazin Deutschlands, ist am Ketzerpranger – in Ägypten, angeblich eines der modernsten islamischen Länder. Der noch nicht zensierte Spiegel in Europa berichtet:
Ägypten verbietet Sonderheft des Spiegel
Empfindliche Reaktion in Kairo: Die ägyptische Regierung hat die Sonder-Ausgabe des SPIEGEL zum Thema Islam konfiszieren lassen.
Die Begründung ist geradezu klassisch:
Das Heft enthalte Bilder und Textpassagen, die Mohammed beleidigten – so die Begründung.
und weiter geht es mit allzu vertrauten Klängen:
Wir sind für die Pressefreiheit, aber wir können nicht zulassen, dass Religionen beleidigt werden”, zitierte die Agentur den Minister am Dienstag weiter. In dem Bericht wurde unter anderem auf Äußerungen eines deutschen Orientwissenschaftlers verwiesen, der in dem Heft erklärt habe, der Islam rufe zu Gewalt und Terrorismus auf. Außerdem werde der Islam in dem Magazin als Ableger des Christentums dargestellt.
Danke, lilith, für den Tipp.
Anmerkung in eigener Sache: Ich ersuche jeden Leser, diesen Hinweis in eigener Sache zur Zukunft des Blogs zu lesen und eine Antwort zu geben.
5 Antworten bis hierher ↓
Pool // April 2, 2008 um 8:16 |
Kurzer Tipp: die meisten Touristen in Aegypten sind West-Europaeer; einfach mal die Besuche / Urlaube etwas einschraenken, schon tut’s da weh, wo es richtig trift-am Geldbeutel. Zudem: die ab und zu kolportierte Meinung ueber und mit dem Islam lasse sich ueber eine sog. gemaessigte Form desselben reden oder gar verhandeln ist Schwachsinn. Lies das totalitaere Gestzbuch Koran, und Du siehst dass so etwas in dieser Rechtsvorschrift/form nicht vorgesehen ist. Was soll das also ?
arouet8 // August 28, 2008 um 11:16 |
“MOHAMMEDANISCHE POLITIK”
Die Westeuropäer wissen nicht so recht, wie es ihnen bezüglich dem Islam geschieht. Einerseits sehen sie ihre islamischen Nachbarn still und friedlich herumlaufen und in ihren Türkenläden frische Tomaten verkaufen. Anderseits gibt es dort, wo Imame volle Macht haben, Zensur, eine Art Leibeigenschaft und Köpfungen für Nichtigkeiten.
Diese Widersprüchlichkeit wäre eher durchschaubar, wenn sich die Westeuropäer mehr mit den Grundsätzen der “mohammedanische Politik” auseinandersetzen würden. Diese sind sehr pragmatisch und gewähren der ersten Generation, “die den Islam annimmt” gewisse Freiheiten. Erst die nachfolgenden Generationen bekommen ein Konzept der Grausamkeit deutlicher zu spüren, wobei auch diesen immer wieder die Hoffnung geboten wird, einem unerbittlichen Scharia-Strafgericht vielleicht doch noch entkommen zu können. Mit diesem Hin und Her wird ein konsequenter Widerstand gegen eine Islamisierung geschwächt. Mohammed war nicht umsonst ein geschickter Händler, der die Schwächen seiner Kunden und Lieferanten wahrscheinlich gut kannte.
http://arouet8.wordpress.com/
marco // Dezember 5, 2008 um 12:17 |
son ein shit hab ich im leben noch nie gesehen
marco // Dezember 5, 2008 um 12:18 |
im ernst echt voll die kranke scheiße wer guckt sich schon sowas an xD shit xD
Anonym // Februar 13, 2009 um 6:22 |
ihre seite ist echt interisant