Gegen den Strom

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Youtube und Islam, Teil 17

März 29, 2008 · 6 Comments

Nachdem uns in Teil 16 gezeigt wurde, wie man 2jährige Kinder zu Koranprediger dressiert, möchte ich zur Abwechslung etwas “Lustiges” zeigen. Es geht um eine Fernsehdiskussion im irakischen Fernsehen. Thema ist Saddam Hussein, Protagonisten sind ein Moderator, ein Journalist als Saddam Hussein-Gegner und ein Parlemtarier, der Saddam Hussein verteidigt.

Youtube zeigt, welche Art von Diskussionskultur Europa bevorstehen könnte. Originalton mit englischen Untertiteln, Übersetzung unter dem Video.

Die Übersetzung:

Moderator: “Unterstützen Sie die Hinrichtung Saddam Husseins?” 4787 Teilnehmern, die 88,6% ausmachen, sagen “nein”. 11,4% sagen “ja”. Was möchten Sie diesen Leuten sagen? (an den Journalisten gewandt)

Parlamentarier: Mit Ihrer Erlaubnis, bevor er anfängt…Ich möchte diese Sendung beginnen, um die Seher dazu aufzurufen, den Al-Fatiha Vers für die Seele des als Märtyrer gestorbenen Saddam Hussein zu rezitieren…

Journalist: Wir werden den Al-Fatiha Vers hier für niemanden rezitieren. Wir sind hier, um einen Mann zu verdammen, der Tausende und Millionen von Irakern tötete. Wir sind nicht hier, um Al-Fatiha für irgendjemanden zu rezitieren.

Parlamentarier murmelt den Al-Fatiha Vers mit geschlossenen Augen

Journalist (Parlamentarier murmelt noch immer): Er war ein unterdrückender Tyrann, der das Blut der Iraker vergoß.

Journalist: Saddam Hussein war kein arabischer Führer. Saddam Hussein kam durch Tarnung an die Macht, im Dunkel der Nacht. Er tötete seine Freunde und Kameraden, um die Macht zu erlangen. Saddam Hussein ist in den Mülleimer der Geschichte gewandert.

Parlamentarier: Sie sollten Selbstrespekt zeigen und Ihre Worte vorsichtig wählen, weil sonst werde ich Dinge machen, die sich nicht einmal vorstelllen können…

Journalist steht auf…

Parlamentarier: sie persischer Lügner…

Jetzt wird es unklar, wer was sagt. Der Journalist steht vorm Parlamentarier.

“Benehmen Sie Sich, Sie Lügner..” - “Sie sind ein Dieb” “Sie sind ein Dieb. Sie sind für Diebstahl verurteilt worden” Jetzt ist völlig unklar, nur die Worte werden übersetzt ohne Zuweisung:
Raus mit Ihnen. Saddam Hussein ist Ihr Herr und der Herr Ihrer Eltern…

Journalist verläßt das Studio.

Parlamentarier: Das sind Ihre Dokumente. Sie sind iranischer Staatsbürger. Sie sind Perser…

Journalist kommt zurück, viel GeschreiParlamentarier: Sie sind iranischer Staatsbürger…Journalist (zum Moderator): Saddam Hussein ist Ihr Herr und der Herr von Leuten wie Ihnen…

Jetzt stehen alle drei Protagonisten und schreien

Parlamentarier: Das sind ihre Dokumente…

Journalist: Ihr Vater tötete Kurden…

Parlamentarier: Das sind ihre iranischen Dokumente…

Parlamentarier: Sie sind Iraner..

Parlamentarier: Diese Dokumente zeigen, daß er sich im Mai2004 für die irakische Staatsbürgerschaft hat. Wir werden die Rechnungen mit allen von Euch begleichen.

Journalist (verläßt das Studio): Zur Hölle mit Euch und Euren Rechnungen.

Moderator (zum Parlamentarier): Mein Herr, ich bitte Sie, setzen Sie sich…

Parlamentarier (ruft dem Journalisten nach): Sie persischer Schuh…

Moderator: so können Sie nicht sprechen

Parlamentarier: Er sollte nicht den Herrn seiner Eltern beleidigen…Saddam Hussein ist sein Herr und der Herr seiner Eltern…Dieser Mann ist Iraner…

Moderator: OK, setzen wir uns…Lassen Sie uns ruhig sprechen, ohne aufgeregt zu werden, bitte. So sollte eine Diskussion nicht laufen.

Parlamentarier: Wie Sie wissen, exekutierte Saddam Hussein meinen eigenen Bruder und viele meiner Verwandten. Er exekutierte den Onkel meiner Kinder. Aber die Art, wie Saddam Hussein hingerichtet wurde, bewies, daß Saddam ein tapferer Mann war. Er ist wirklich unser Märtyrer geworden. Und wir werden sein Grab besuchen genauso wie die Gräber der Rechtschaffenen. Sie verhängten die Todesstrafe über ihn und exekutierten ihn am Feiertag. Die Leute, die ihn hingerichtet haben, sind die selben Leute, die Omar (ibn al-Khattab) hinrichteten. Das sind die selben Leute, die Abu Bakr töteten…Entschuldigung, dieselben Leute, die Abu Bakr und alle Gefolgen des Propheten hassen…

Moderator: Für die Seher, die gerade eingeschaltet haben: wir hatten Herrn Sadeq al-Musawi bei uns und verließ uns nach einer Minute…

Parlamentarier: Er ist nicht Sadeq al-Husawi. Sie wissen, daß das nicht sein Name ist…Machen Sie mich nicht zum Komplizen dieser Urkundenfälschung!

Moderator: Es schaut so aus, als ob er zurückkommt….Ich hoffe, Herr Sadeq kommt zurück. Bitte, lassen Sie uns nicht persönlich werden.

Parlamentarier: Wenn er unfreundlich ist und falsche Sachen über Saddam Hussein sagt, dann werde ich Sachen machen…

Journalist kommt zurück

Moderator: Herr Mish´an, Sie können über Politik sagen, was Sie wollen…

Parlamentarier (zum Journalisten): Sprechen Sie höflich und beleidigen Sie nicht die Erinnerung an den Märtyrer-Präsidenten!

Geschrei

Parlementarier: Und beleidigen Sie nicht….Der Märtyrerpräsident Saddam Hussein ist ein Imam für die heldenhaften Widerstandskämpfer auf der ganzen Welt geworden!

Journalist: Das ist Ihre Meinung

Parlamentarier: Ja, das ist sie. Und sie sollten sie meine Gefühle und die der Öffentlichkeit respektieren.

Geschrei

Parlamentarier: Ich werde ihm nicht erlauben, den Präsidenten zu verfluchen…

Journalist: Ich werde ihn verfluchen, bis diese Sendung vorbei ist…

Parlamentarier: Bei Allah, ich rate Ihnen, das nicht zu tun…

Journalist: Raten Sie mir nichts, bringen Sie mich um im Irak…Schicken Sie Ihre Miliz, um mich umzubringen…

Categories: irak · islam · politik
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Youtube und Islam, Teil 15

März 27, 2008 · 2 Comments

Bevor jetzt dann die ersten Drohvideos gegen Geert Wilders, selbstverständlich den Geschäftsbedingungen youtubes entsprechend und von “passender Art”, auftauchen werden, noch etwas sehr Aktuelles aus dem Irak. Teil 14 handelte von Ahmedinajad, der ganz youtubes Geschäftsbedingungen entsprechend und in “passender Art”, Israel vor tausenden Zuhörern den Tod wünschte.

Und jetzt erklärt uns ein Gesandter Allahs, warum es in der Scharia kein Mindestalter bei Hochzeiten gibt. Das hängt mit dem Klima, dem weiblichen Herumhuren und Schwangerschaften nach homosexuellen Beziehungen zusammen, erfahren wir Ungläubige unter anderem. Selbstverständlich ganz den Geschäftsbedingungen youtubes entsprechend und in passender Art, die Übersetzung ist wie immer unter dem Video.

Die Übersetzung:

Es gibt weder für Männer, noch für Frauen, ein Mindestalter zum Heiraten im islamischen Recht.
Das Gesetz in vielen Ländern erlaubt Mädchen erst ab 18 zu heiraten.
Das ist zweifelhafte Gesetzgebung, nicht islamisches Recht.
Warum? Weil es könnte Fälle geben, in denen es unmöglich ist, das Mädchen bis zur Volljährigkeit als Single zu halten.
Zum Beispiel in Bosnien-Herzegovina ermordeten die Serben viele albanische Moslems und es gibt viele Massengräber dort.
Muslimische Familien flohen vor dem Krieg und mit ihnen kleine Kinder, die noch nicht im heiratsfähigen Alter waren.
Und wenn ein Mann so ein Mädchen aufnimmt, dann begehrt er sie vielleicht, und würde eine Sünde begehen, selbst wenn seine Absichten nobel waren.
Also kann er sie formal heiraten, aber ohne mit ihr Sex zu haben.
Das wird so bleiben, bis sie erwachsen ist und dann wird jemand um ihre Hand anhalten, oder er wird ihr einen Ehemann finden.
Das ist in vielen islamischen Ländern mit Mädchen aus Bosnien-Herzegowina passiert.
Und wenn er einen Ehemann für sie gefunden hat, dann läßt er sich scheiden, sodaß sie wieder heiraten kann.
In so einem Fall sollte es keine Wartezeit geben.
Also gibt es keine Notwendigkeit für ein gewisses Alter.
Meistens handeln wir entsprechend dem, was akzeptabel für die meisten Leute ist, und - tatsächlich - die meisten Männer heiraten kein Mädchen, bevor sie im richtigen Alter ist.
In manchen islamischen Ländern kann dieses Alter 8 oder 10 Jahre sein.
Im Jemen könnte ein Mädchen ihre Periode mit 8 bekommen.
In kalten Ländern wie Rußland, Weißrußland, Skandinavien, Neuseeland, Kanada, usw. kann ein Mädchen erst mit 22 Jahren ihre Reife erlangt haben.
Sie bekommt ihre Periode vielleicht nicht bis zu diesem Alter.
Dagegen ist das islamische Recht ein Manifest in der Tatsache, daß eine Eheschließung nicht nur für den Lustgewinn da ist.
Natürlich ist das Basisziel für eine Hochzeit, aber es gibt Fälle, da braucht man Lösungen.
Viele Verbrecher, die Feinde des Islam, fragen: “Wie konnte der Prophet Mohammed im Alter von 52 Jahren Aisha heiraten, die zu dem Zeitpunkt erst 8 Jahre alt war, und die Ehe konsumieren, wenn sie 9 war?”
Ich sage diesen Leuten “Jemand, der im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen”
Warum erlaubt ihr euren jungen Mädchen herumzuhuren?
Sie betrachten das als eine ihrer Freiheiten.
Deshalb findet man in diesen dummen Ländern auch kaum Mädchen im Alter von 10 oder 12, die noch Jungfrauen sind.
Sie erlauben das.
Sie haben sogar Gesetze eingeführt, die besagen, daß wenn ein Mädchen unter 18 ist und mit  ihrer Freundin (sic!!!!) oder was auch immer mit ihr Sex gehabt hat, sie das Recht zu einer Abtreibung hat.
Wie kann man die Wirkung erlauben ohne die Ursache zu akzeptieren?
Warum erlaubt man seinen Mädchen, Sex zu haben, und sagt, daß ist eine individuelle Freiheit?
Es ist dort okay, mit Mädchen herumzuhuren und sie zum Sex zu zwingen, sie haben ja das Recht auf eine Abtreibung.
Wenn man all das unter 18Jährigen erlaubt - ohne Heiratsvertrag und ohne irgendwelche gesetzlichen Grundlagen - wie kann man dann Hochzeiten verbieten?

Categories: irak · islam · politik · scharia
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Youtube und Islam, Teil 12

März 25, 2008 · No Comments

Ich kann nicht anders, mir kommt die Galle hoch. Youtube schmeißt Studentinnen raus, weil sie ein Filmchen über den Koran ins Netz stellen und läßt dann so etwas zu. Titel: “Es ist lustig. Der dümmste Soldat im Irak” Verziert mit einem Smiley.
Das Video zeigt amerikanische Soldaten, die eine Mine entdecken. Sie gehen zurück, sprengen die Mine, zwei Jeeps fahren problemlos über die scheinbar entfernte Gefahr, der dritte Jeep explodiert, als er drüber fährt.
Aber das verletzt weder die Geschäftsbedingungen von youtube, noch ist es von “unpassender Art”.

Categories: irak · islam · meinungsfreiheit · politik · zensur
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Zahl der Christen im Irak von 1,2 Millionen auf 600000 geschrumpft

März 18, 2008 · No Comments

Dieser Eintrag erschien am 6.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle meine Beiträge hierher.

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet heute in ihrer Onlineausgabe, daß sich die Zahl der Christen im Irak seit 2003 halbiert hat.
Natürlich hat das nichts mit einer natürlichen Bevölkerungsentwicklung zu tun, sondern ist Ausdruck einer muslimischen Vernichtungspolitik.

«Die größte Christenverfolgung weltweit spielt sich gegenwärtig im Irak ab», warnte im vergangenen Herbst Tilman Zülch von der Gesellschaft für bedrohte Völker. «Gezielte Terroranschläge und Massaker» gehörten zu dem, was Christen zu erleiden hätten - neben Einschüchterungen, Übergriffen und Entführungen. In der Hauptstadt Bagdad würden mehr als 1000 christliche Familien von islamistischen Milizen bedroht, weil sie nicht zum Islam übertreten, Sondersteuern zahlen oder ihre Töchter Muslimen zur Frau geben wollten, schlug die christliche Hilfsorganisation Portes Ouvertes (Offene Türen) Alarm.

In einem Land, das im Chaos versinkt und von fremden Mächten besetzt ist, sollte man meinen, daß es andere Probleme abseits der Religionszugehörigkeit gibt. Die Religion des Friedens sieht dies offenbar anders.

Gerechtfertigt werden sämtliche Übergriffe natürlich mit den Mohammed-Karikaturen in Dänemark, fraglich ist nur, wann Kurt Westergaard wegen Völkermord angeklagt wird.

Radio Vatikan hat nach der gestrigen Verlautbarung des Kuschelkurses mit dem Islam ( “Interrreligiöser Dialog”)heute eine etwas härtere Gangart eingeschlagen:

Islamische Länder stehen zuoberst auf dem Index für Christenverfolgung. UNO-Menschenrechte werden meist nur unter Vorbehalt der Scharia akzeptiert. Diese sehe für Menschen, die vom Islam zu einer anderen Religion wechseln, das Todesurteil vor, so Don Andrea Pacini.

Es bleibt zu hoffen, daß der Papst, der ja nicht von muslimischen Mitbürgern gewählt werden kann, standhaft bleibt und eine harte Linie gegen die Religion der Intoleranz fährt. Auch im Sinne aller Nicht-Christen, da der Islam ja nur in Gläubige und Ungläubige unterscheidet.

Categories: irak · islam · politik
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