Gegen den Strom

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Youtube und Islam, Teil 21

April 2, 2008 · 11 Comments

Teil 20 beschäftigte sich gestern mit den Vorzügen der Amputationsstrafe, Teil 21 zeigt uns heute die Vorbereitungen zu einer Hinrichtung im Iran. Tausende Zuseher, viele von ihnen mit Kameras und Fotoapparaten ausgestattet, sind bei dem Spektakel dabei. Nach der Exekution durch Erhängen johlt und applaudiert der Mob.
Im Originalton ohne Untertitel und folglich auch ohne Übersetzung, dafür im Namen Allahs.

Anmerkung in eigener Sache: Ich ersuche jeden Leser, diesen Hinweis in eigener Sache zur Zukunft des Blogs zu lesen und eine Antwort zu geben.

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Calmy-Rey in der Defensive

März 23, 2008 · No Comments

Calmy Rey im Iran
Daß man sich beim Tanz mit dem Teufel auch die Finger verbrennen kann, das erfährt jetzt die Außenministerin der als offiziell islamfeindlich anerkannten Schweiz, Micheline Calm-Rey. Sie erntet nun die Früchte ihres Kniefalls vor dem iranischen Chefdespoten Ahmedinajad. Calmy-Rey hatte vergangene Woche den Iran besucht, einen Gasdeal mitausgehandelt und schön brav ein Kopftuch aufgesetzt.
Angriffe gegen die Außenministerin kommen selbst aus ihrer eigenen Partei, wie das Schweizer Fernsehen berichtet:

In den letzten Tagen häufte sich die Kritik von Parlamentariern aus FDP, CVP und SVP. Calmy-Rey sei in eine Propaganda-Falle getappt, als sie sich mit dem geächteten Präsidenten fotografieren liess.

Selbst Calmy-Reys Partei, die SP, zeigt sich «skeptisch», weil Ahmadinedschad «ein Holocaust-Leugner und bekennender Israel-Hasser» sei.

Auch der israelische Botschafter in Bern ist nicht gerade erfreut:

Mit diesem Gasabkommen hat sich die Schweiz auf eine Seite geschlagen, auf die Irans nämlich».

Dafür soll die Außenministerin jetzt vor die außenpolitische Kommission im Parlament zitiert werden:

Unter Druck gerät Calmy-Rey auch im Parlament. «Wir verlangen, dass sich die Bundesrätin vor der Aussenpolitischen Kommission erklärt», betonte CVP-Chef Christophe Darbellay gegenüber dem «SonntagsBlick». Das Kopftuch der Aussenministerin lasse den Respekt vor der Gleichberechtigung vermissen, so Darbellay. «Calmy-Rey muss uns sagen, warum sie diesen peinlichen Kniefall vor Ahmadinedschad gemacht hat».

Daß man islamischen Tyrannen auch aufrecht und ohne Schleimspur begegnen kann, hat die frühere Nationalratspräsidentin Christina Egerszegi bewiesen:

Ich bin erstaunt, dass Frau Calmy-Rey ein Kopftuch trug», sagt die FDP-Ständerätin. «Ich verstehe Calmy-Reys Beweggründe nicht. Es ist unnötig, ein Kopftuch zu tragen».

Egerszegi reiste im November 2007 als Nationalratspräsidentin zu offiziellen Gesprächen zum saudischen König Abdallah bin Abdelaziz Al-Saud. Sie trug kein Kopftuch. «Für mich kam es nie in Frage, mich zu verschleiern». Das Kopftuch, so Egerszegi, sei in Ländern wie Saudi-Arabien oder Iran ein «Symbol der Unterdrückung».

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“Wahlen” im Iran

März 18, 2008 · No Comments

Dieser Beitrag erschien am 12.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle Beiträge hierher.

Langsam wird deutlich, warum Irans Außenminister Safari gestern den Niederlanden so massiv gedroht hat. Der gute Herr ging wahrscheinlich davon aus, daß in den Niederlanden ein ähnliches Verständnis von Meinungsfreiheit herrscht wie im Iran. Ein Bericht der Net Tribune:

Der Wächterrat hat insgesamt 1.700 Bewerber von der Parlamentswahl ausgeschlossen mit der Begründung, sie stünden dem Islam und der Islamischen Revolution nicht loyal genug gegenüber.

Wenn man zuhause so einfach 1700 potentielle Kandidaten von Parlamentswahlen ausschließen kann, dann muß es natürlich unverständlich sein, wenn ein Land nicht einfach einen einzigen 10min-Film verbieten kann.

Da scheint auch die Kritik des ehemaligen Präsidenten Chatami nur ein Feigenblatt zu sein, vor allem weil der Hauptkritikpunkt darin liegt, daß der Wahlausschluß mit dem Islam begründet wurde:

Vor der Parlamentswahl im Iran am Freitag hat der frühere Präsident Mohammad Chatami den Ausschluss hunderter liberaler Kandidaten scharf kritisiert. Die Entscheidung des mächtigen Wächterrats sei bedauerlich, zumal sie mit dem Islam begründet werde, sagte Chatami am Dienstagabend vor reformorientierten Anhängern in Teheran.

Jetzt wissen wir es. Die bösen Kritiker haben sich auf den Islam berufen und da konnte der Wächterrat nicht anders und mußte sie ausschließen. In 5 Jahren dann bitte mit der Begründung antreten, daß man sich von einem Regierungswechsel besseres Wetter erhofft, vielleicht klappts ja dann mit der Zulassung. Was ja noch lange nicht heißt, daß man dann auch auf den Wahlzetteln steht.

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Iran: Todesurteil für Journalisten

März 18, 2008 · No Comments

Dieser Beitrag erschien am 12.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle Beiträge hierher.

Noch eine Meldung aus dem Iran. Wegen seiner “Feinschaft zum Islam” wurde der iranische Journalist Yaghub Mehrnehad vom persichen Mullah-Regime zum Tode verurteilt. Brandrepublic berichtet:

An Iranian journalist, Yaghub Mehrnehad, who campaigns for civil and cultural rights for his people has been sentenced to death for allegedly being an enemy of Islam.

Mehrnehad is from the Iranian region of Balochistan, where he works as a journalist for the reformist newspaper Mardomsalari (Democracy).

Seine ihm vorgeworfenen Verbrechen waren geradezu klassisch islamfeindlich und er durfte sogar einen Anwalt konsultieren - nach 5 Monaten Haft:

He and other committee members of the Voice of Justice Youth Association were arrested at the time, for allegedly being enemies of Islam and working with Western powers to destabilize the Iranian Islamic regime.
All of the committee members were eventually released, aside from Mehrnehad, who was not allowed to see his lawyer or family until five months after his arrest.

Nichts wurde berichtet über die Form der Hinrichtung berichtet. Wenn er Glück hat, wird er gehenkt, es ist natürlich auch, da er ja islamfeindliche Verbrechen beging, eine Steinigung möglich.
Jaja, Islam heißt Frieden…

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Iranische Schulbücher lehren Dschihad und Märtyrertod

März 18, 2008 · No Comments

Dieser Beitrag erschien am 12.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle Beiträge hierher.

Nach Palästina indoktriniert nun auch der Iran seine Kinder. Aber nicht per Kinderfernsehen, so wie für eine Religionsdiktatur üblich, findet die Märtyrerausbildung im Klassenzimmer statt. Für Drittklässler ist die Materie kurz und prägnant und somit leicht verständlich aufbereitet:

In another third-grade text, “Gifts of Heavan,” an illustration of a monster wearing the Star of David is seen going through a tidy Muslim town leaving garbage everywhere.

Da durch ein Müllmonster aber kaum Märtyrer zu gewinnen sind, greit man auch schon bei Drittklässlern zu drastischeren Worten:

At that time, the Israeli officer pounded (three-year-old) Muhammad’s head with the rifle’s stock and his warm blood sprinkled upon his (six-year-old brother) Khaled’s hands.”

In höheren Klassen wird es dann weniger blutrünstig, dafür politischer:

The seventh grade text “Islamic Culture and Religious Instruction,” which refers to the West and Israel as the “Arrogant Ones,” tells students that war is unavoidable and victory is guaranteed “in order to continue with all our power our revolution against the Arrogant Ones and the oppressors.”

An eighth grade text says the “army of Islam would make the Arrogant Ones fall in holy Jihad and heavy attack.”

Ein Mitglied der iranischen Exilopposition erklärt, daß selbst bei einer prozentuell geringen Indoktrinationsquote die Erfolge des Regimes hoch seien:

“The Islamist regime does not need to be 100 percent successful, only a small portion,” Arya said. “If 10 percent are exposed, that’s 5 million. If 1 percent is exposed, that’s 500,000. If it’s a half of a percent, that’s 250,000. That’s more troops than we have in Iraq.”

Der gesamte Artikel ist hier zu finden.

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Iran droht den Niederlanden

März 18, 2008 · No Comments

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Die im Iran ansonsten ein Schattendasein führende UNO-Menschenrechtserklärung in Form ihres 29. Artikels wurde heute vom iranischen Außenminister Mehdi Safari strapaziert, um eine Nichtveröffentlichung des Films “Fitna” zu erzwingen. Foxnews berichtet über iranische Menschenrechtsvorstellungen:

Iran’s Deputy Foreign Minister Mehdi Safari cited the 1948 Human Rights declaration’s 29th article that individual rights may be limited in the interest of respecting other people’s freedoms and “meeting the just requirements of morality, public order and the general welfare in a democratic society.”

Unterstützt vom iranischen Botschafter in Den Haag, Bozorgmehr Ziaran

“Freedom of speech is not unlimited,” Tehran’s ambassador to the Netherlands, Bozorgmehr Ziaran told a small group of reporters at the Iranian Embassy. The film, he added, “would just breed violence.”

sprach Safari erste, nicht näher definierte Drohungen aus:

“All possibilities are on the table,” he said. “Nobody can say what is going to happen.”

Und der Schuldige ist natürlich auch schon gefunden:

Wilders, Ziaran said, “is not a peacemaker, Mr. Wilders is a warmonger.”

Wenn das so weiter geht bis zum 28. März, dann wird wohl noch mit der Atombombe gedroht. Vielleicht sollte Wilders den Film früher veröffentlichen und die islamische Welt vor vollendete Tatsachen stellen. Dieses pubertäre Halbstarkengehabe wird ja langsam unerträglich.
Randale wird es sowieso geben, egal ob Wilders den Film morgen oder am 28. veröffentlicht.

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