Gegen den Strom

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Kirchenkollekte für Moscheebau

März 26, 2008 · 4 Comments

Spenden
Die Islamophilie, in islamkritischen Kreisen auch Unterwürfigkeit genannt, zeigt immer verrücktere Auswirkungen. So mußte der Erzbischof von Trient neulich einen Pfarrer stoppen, der für den Bau einer Moschee in seiner Kirche sammelte.
Jesus.de berichtet über eine neue Qualität an vorauseilendem Gehorsam:

Eine Kirchenkollekte für den Bau einer Moschee hat im norditalienischen Trient einen heftigen Streit ausgelöst. Der Erzbischof der Alpenstadt, Luigi Bressan, stoppte italienischen Tageszeitungen vom Mittwoch zufolge die Spendenaktion. Der Kapuzinerpater Giorgio Butterini, der in seiner Kirche bereits knapp 1.000 Euro gesammelt hat, will das Geld trotzdem dem zuständigen Imam übergeben.

In Trient gibt es seit 17 Jahren eine Moschee. Sie reicht für die wachsende Zahl der muslimischen Gläubigen nach Angaben des örtlichen Imams aber nicht mehr aus. Für den neuen Bau eines Kulturzentrums mit Gebetsraum, aber ohne Kuppeln und Minarett sammelte der Imam bereits etwa 100.000 Euro. Die kirchliche Spende hat laut Butterini nur symbolischen Wert.

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Magdi Allam wehrt sich

März 26, 2008 · 2 Comments

Magdi Allam
Jener Mann, der am Ostersonntag durch seinen Übertritt vom Islam zum Christentum die muslimische Welt “provoziert” hat, hat einen offenen Brief veröffentlicht, in dem er seine Beweggründe für den Übertritt darlegt. Die Welt hat den Brief heute vollständig übersetzt veröffentlicht.
Nach dem anfänglichen Lob auf das Christentum und seine Freude, übergetreten zu sein, spricht er Klartext:

So hat sich mein Geist befreit vom Dunkel einer Ideologie, die Lüge und Heuchelei legitimiert, den gewaltsamen Tod, der zu Mord und Selbstmord verführt, die blinde Unterwerfung und die Tyrannei, und ich konnte der authentischen Religion der Wahrheit, des Lebens und der Freiheit beitreten.

Welche Ideologie er da wohl gemeint hat? Vielleicht diese, wegen der er seit 5 Jahren mit Personenschutz leben muß:

Ich lebe mit ständiger Überwachung in meinem Haus und einer Eskorte von Carabinieri, die mich begleitet, sobald ich die Haustür verlasse. Grund sind die Drohungen und Todesurteile, die Extremisten und islamistische Terroristen in Italien und aus dem Ausland über mich verhängt haben. Ich musste mich mit jenen befassen, die öffentlich Fatwas gegen mich ausgesprochen haben, mit einer juristischen Rechtsprechung des Islam, die mich denunzierte, mich, der ich Moslem war, als “Feind des Islam” bezeichnete, als “Heuchler, weil er ein koptischer Christ ist, der vorgibt, ein Moslem zu sein, um den Islam zu beschädigen” - auf solche Art wurden meine Todesurteile legitimiert. Ich habe mich gefragt, wie es möglich sein kann, dass jemand, der sich wie ich überzeugt und unermüdlich für einen “moderaten Islam” eingesetzt hat, der es dafür auf sich nahm, sich persönlich der Denunzierung auszusetzen, dass jemand wie ich dafür zum Tode verurteilt werden kann im Namen des Islam und auf der Basis eine Legitimation durch den Koran. Ich musste zur Kenntnis nehmen, dass, jenseits des Umstandes, dass weltweit Extremisten und islamische Terroristen Oberhand gewinnen, die Wurzel des Übels in einem Islam verwurzelt ist, der physisch zerstörerisch und historisch konfliktbeladen ist.

Hoffentlich liest auch Kurt Beck, der ja an “moderate Taliban” glaubt, diesen Brief. Magdi Allam weiß im Gegensatz zum SPD-Chef, was ihn in der Zukunft erwarten wird:

Sehr geehrter Herr Chefredakteur, Sie haben mich gefragt, ob ich nicht um mein Leben fürchte in dem Bewusstsein, dass der Übertritt zum christlichen Glauben mir mit Sicherheit eine erneute, wahrscheinlich noch heftigere Todesdrohung wegen des Abfalls vom Glauben einbringen wird. Sie haben absolut recht. Ich weiß, gegen was ich antrete, aber ich erwarte mein Schicksal erhobenen Hauptes, mit geradem Rücken und mit der inneren Zuversicht dessen, der die Sicherheit des eigenen Glaubens hat.

Der Leser erfährt auch noch, warum die Kirche nicht versucht, auf die islamische Expansion mit einer Gegenexpansion zu reagieren:

Aus Angst. Aus Angst, die Konvertiten nicht schützen zu können vor den Todesurteilen und der Angst vor Repressionen gegenüber den christlichen Bewohnern muslimischer Länder. Und nun also die Aussage von Papst Benedikt XVI. heute, der sagt, wer die Angst besiegen wollte, dürfe nicht die geringste Furcht haben, die Wahrheit von Jesus auch gegenüber Muslimen zu bekräftigen.

Und Magdi Allam ist kein Einzelfall, wie er selbst schreibt:

In Italien leben Tausende Menschen, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind, in Frieden. Aber es gibt auch Tausende, die ihre neuen, christlichen Glauben verheimlichen müssen aus Angst, von islamischen Extremisten getötet zu werden, die sich unter ihnen einnisten.

Der Brief endet mit einem Appell:

Wenn wir hier in Italien nicht in der Lage sind, hier, in der Wiege des Katholizismus, bei uns zu Hause, allen die volle Religionsfreiheit zu garantieren, wie werden wir je glaubwürdig sein, wenn wir die Verletzung eben jener Freiheit anderswo in der Welt anprangern

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Neo-Christ schon in Todesgefahr

März 23, 2008 · No Comments

magdiallam.jpg
Der Mann ist noch keinen Tag Christ und trotzdem schon in Todesgefahr: der italienische Starreporter und Islamkritiker Magid Allam wurde am heutigen Tage in einem weltweit für Aufmerksamkeit sorgenden Überraschungscoup des Vatikan getauft - auf den Namen Christian.
Das scheint zuviel des Guten zu sein für seine ehemaligen Glaubensbrüder. Reuters berichtet:

A Muslim author and critic of Islamic fundamentalism who was baptised a Catholic by Pope Benedict said on Sunday Islam is “physiologically violent” and he is now in great danger because of his conversion.

Der Frischgetaufte dürfte schon daran gewöhnt sein:

Allam, who is a strong supporter of Israel and who an Israeli newspaper once called a “Muslim Zionist,” has lived under police protection following threats against him, particularly after he criticised Iran’s position on Israel.

Allam weiß, was kommen wird:

Allam, the author of numerous books, said he realised that his conversion would likely procure him “another death sentence for apostasy,”

Hat er doch für etwas Unmögliches gekämpft - einen moderaten Islam:

He said before converting he had continually asked himself why someone who had struggled for what he called “moderate Islam” was then “condemned to death in the name of Islam and on the basis of a Koranic legitimisation”.

Und auch den Papst verteidigt:

Allam defended the pope in 2006 when the pontiff made a speech in Regensburg, Germany, that many Muslims perceived as depicting Islam as a violent faith.

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis er seinen Beruf aufgeben und täglich seinen Schlafplatz wechseln muß.

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Selbstzensur in Italien

März 18, 2008 · No Comments

Dieser Beitrag erschien am 8.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle Beiträge hierher.

Nur anfänglichen Mut bewies das italienische Programmierkollektiv La Molleindustria in Zeiten zunehmender muslimischer Intoleranz. Sie entwickelten das Gratisspiel Faith Fighter, bei dem man seinen Glauben anfangs wählt und dann als Heilsverkünder die anderen Gläubigen vernichtet.
Speziell für muslimische Spieler wurde folgender Warnhinweis beim download angebracht:

This game is not intended to be offensive towards any religion in particular. Its aim is to push the gamers to reflect on how the religious and sacred representations are often instrumentally used to fuel or justify conflicts between nations and people.

The game contains a depiction of the Prophet Muhammed, peace be upon him. If you feel that such a depiction would be offensive, we ask you to play the censored version of the game in which the character´s face has been removed. Or better yet, don´t play the game at all.

Also wieder mal Sonderstatus für Moslems. Es könnte ja jemand beleidigt sein und damit Krawalle ausrufen und Gewalt legitimieren.
Bei Operation Pedopriest ist man zurecht weniger zimperlich, läuft man doch nicht Gefahr, einer Fatwa ausgesetzt zu sein:

Operation: Pedopriest
Once again the Church is in the midst of controversies for the sexual abuses committed by the priests. The Vatican created a task force to prevent sinners from being captured and put on trial according to the secular states’ laws. You have to control the operations: estabilish a code of silence and hide the scandal until the media attention moves elsewhere!

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