Nachdem sich die youtube-Userin malasonja1 spektakulär mit einem Video von IslamoYoutube verabschiedet hatte, brach eine Welle des Widerstands gegen die Zensur aus. Zahlreiche ihrer 784 Abonennten stellten das Abschiedsvideo und zahlreiche andere Videos, die vor der Löschung gesichert wurden, wieder ins Netz. Offensichtlich gerührt von diesen Sympathiebekundungen, meldete sich die junge Islamkritikerin heute zurück. Mit einem neuen Usernamen (malasonja2), aber geradlinig wie immer, bezeichnete die Kanadierin den Islam wiederholt als “stupid” und nahm deutlich gegen die Intoleranzvorwürfe Stellung.
Der alte Useraccount bleibt allerdings wegen Zensur nach wie vor von youtube geschlossen.
Dieser Beitrag erschien am 14.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle Beiträge hierher.
Das ist kein verfrühter April- oder verspäteter Faschingsscherz, sondern das Urteil eines kanadischen Bundesgerichtes, das dem verurteilten Terroristen Fateh Kamel (48), der gegen die Entscheidung der Behörden, ihm aus Sicherheitsgründen keinen Reisepass auszustellen, Berufung einlegte, Recht gab. Aber alles der Reihe nach, der Toronto Star berichtet:
Kamel – an Algerian-born former shopkeeper who turns 48 today – arrived in Montreal in 1987. He denies any terrorist involvement.
But Canada’s intelligence services consider Kamel a security risk – the government has mused about stripping him of his citizenship – and identify him as the mastermind of a Montreal cell of Islamic extremists that included “millennium bomber” Ahmed Ressam, and had links to Al Qaeda.
Ressam is serving a jail sentence in the U.S. for plotting to blow up Los Angeles airport in 1999.
That same year, Kamel was arrested in Jordan and extradited to France, where he was convicted of plotting to bomb the Paris Métro and other targets and sent to prison for eight years.
Allerdings waren an den Verurteilungen natürlich nicht seine Taten, sondern rassistische Behörden schuld:
Kamel claims he was railroaded by the French authorities because of his Algerian roots.
Als Kamel dann wieder auf freiem Fuße war, wollte er endlich sein friedliches Leben fortsetzen und Geschäftsmöglichkeiten in Thailand erkunden:
After leaving prison in early 2005 he returned to Montreal and applied for a passport, saying he wished to travel to Thailand to pursue business opportunities.
Der wurde ihm aus guten Gründen am 14. Dezember verweigert, woraufhin Kamel klagte.
Selbstverständlich berief sich die Anwältin des Klägers auf die die Freiheiten, die ihr Mandant wegbomben wollte, und die auch sich auch im Urteil niederschlugen:
Federal Court says `arbitrary’ security grounds don’t override guarantee of freedom of movement
Allerdings erlang der Terrorist nur einen 99%igen Sieg, da ihm eine sofortige Ausstellung des Passes verweigert wurde:
Yesterday’s ruling wasn’t a total victory for Kamel; Noël refused a request that a passport be issued immediately.
Und wieder eine Niederlage, die als Sieg der Freiheit verkauft wurde. Mehr kann ich dazu nicht sagen