
Dieser Beitrag erschien am 14.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle Beiträge hierher.
Nach der Entführung der beiden Österreicher Andrea Kloiber und Wolfgang Ebner in der Sahara durch die Al-Kaida, wurden gestern die Forderungen der Entführer bekannt. Die österreichische Tageszeitung Die Presse berichtet:
Am Donnerstagabend war die Forderung der Geiselnehmer bekannt geworden. Diese wollen, dass Österreich die Freilassung aller in Tunesien und Algerien inhaftierten Mitglieder der “al-Qaida im Islamischen Maghreb” veranlasse.
Weil man in Tunesien und in Algerien inhaftierte Terrroristen freipressen will, entführt man also Österreicher. Wenn alle Terroristen so dämlich wären, dann hätten wir wohl weniger Probleme auf dieser Welt.
Noch ist Bundeskanzler Gusenbauer standhaft:
Kanzler Gusenbauer fordert die “bedingungslose Freilassung” der beiden Geiseln. Die Entführung sei ein “massiver Unrechtsakt gegen Österreich”.
Doch es bleibt abzuwarten, ob sich die Regierung nicht mit den Kidnappern arrangiert, da Angehörige der Geiseln bereits Druck ausüben, wie der ORF berichtet:
Angehörige appellieren an Regierung
Angehörige meldeten sich am Freitag auch mit einem Appell an die Politik zu Wort. Der Sohn Ebners, Bernhard Ebner, ersuchte die Regierung, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um seinen Vater und dessen Freundin wieder gesund nach Österreich zu bringen.
Die einzige Möglichkeit, solche Verbrechen zu verhindern, ist ein Meiden muslimischer Länder im Urlaub.