Gegen den Strom

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Schweiz bekämpft Zwangsehen

März 18, 2008 · 1 Comment

Dieser Beitrag erschien am 14.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle Beiträge hierher.

Wahrscheinlich ist es Zufall, daß gerade heute, am Tag nachdem die OIC ihre “Beunruhigung” über eine Schweizer Bürgerinitiative kundgetan hätte, die Pläne des Schweizer Bundesrates zur Verhinderung von Zwangsehen bekannt wurden. Die Neue Zürcher Zeitung schreibt:

Künftig sollen ausländische Brautleute vor der Heirat ihren rechtmässigen Aufenthalt in der Schweiz nachweisen müssen. Ausserdem sollen die Zivilstandsämter Zugriff auf das Zentrale Migrationssystem erhalten und der Migrationsbehörde die Identität von Brautleuten mitteilen, die sich rechtswidrig in der Schweiz aufhalten.

Offiziell wird die Maßnahme als Scheinehenverhinderung verkauft, denn:

Heute können sich abgewiesene Asylsuchende der Ausreise aus der Schweiz entziehen, wenn sie sich beim Standesamt für eine Heirat oder eine eingetragene Partnerschaft anmelden.

Und raten Sie mal, in welchen Ländern es vergleichbare Gesetze gibt:

In Europa kennen derzeit vier Staaten eine mit dem Kommissionsvorschlag vergleichbare Regelung: Dänemark, Norwegen, die Niederlande und Grossbritannien. Die Revision des Zivilgesetzbuches wird voraussichtlich in der Sommersession vom Nationalrat beraten.

Dänemark wird bereits boykottiert, den Niederlanden wird ein Boykott angedroht, Großbritannien ist im Krieg und Norwegen ist zu zu (Öl)reich, um erpressbar zu sein.
In Großbritannien gibt es durch das Gesetz fast keine Import-, sondern fast nur noch Exportbräute. Das macht das Problem natürlich nicht besser, verhindert aber eine schleichende Islamisierung des Eherechts in einem freien Land.

Natürlich gibt es auch Gegner des Gesetzesentwurfes:

Die Vorschläge der Kommission gehen auf eine Initiative von SVP- Präsident und Nationalrat Toni Brunner zurück. In der Vernehmlassung stiessen sie bei der Linken auf Ablehnung

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Zwangsheirat auf dem Vormarsch

März 18, 2008 · 1 Comment

Dieser Beitrag erschien am 12.3.2008 auf Gegen den Strom auf blog.de. Da ich Grund zur Annahme habe, daß mein Blog dort kurz vor der Löschung steht, transferiere ich alle Beiträge hierher.

Angst vor der eigenen Courage hatte offenbar der britische Mirror. Mutig berichtet er über das Massenverbrechen in Großbritannien, verfällt allerdings, als es gilt, die Dinge beim Namen zu nennen, in die politisch korrekte Beliebigkeit.

Aber alles der Reihe nach. Zuerst also die Problemerkennung:

More than 2,000 girls are missing from schools, claims an investigation into forced marriages.

Und dann die Verschleierung:

The pupils, aged 13 to 16, have vanished from classrooms in “high risk” areas with large Asian populations. Campaigners fear many of them have been sent abroad to marry against their will.

Aha. Jetzt wissen wir es also. Koreanische und japanische Mädchen werden in ihre Heimat verschleppt und dort zwangsverheiratet.
Kein Wort davon, daß dies allesamt muslimische Mädchen sind. Es könnte ja jemand beleidigt sein und Krawalle starten.

Etwas mutiger wird der Mirror ein bißchen weiter unten im Artikel und gibt immerhin die Nationalität der Opfer preis:

“They can just say girls have been sent back to Pakistan or Bangladesh for a family event and these absences are not followed up. There is evidence of young girls being pulled out of schools to be sent abroad and forced into marriage or simply being locked up at home.”

Die nackten Zahlen sind erschreckend genug:

A separate study claims that at least 3,000 young British women are forced into marriage each year.

Das ist nur die Zahl der Mächen, die an den Schulen fehlen. Frauen mit Schulabschluss fehlen in dieser Statistik. Und es geht nur um Großbritannien.Jeder kann sich das tatsächliche weltweite Verbrechensausmaß im Kopf ausrechnen.

Doch Forscher halten diese Zahlen noch immer für untertrieben:

Researcher Dr Nazia Khanum said it showed official figures were “the tip of the iceberg”.

Es wird zwar viel diskutiert, aber anscheinend sind die schlagkräftigen islamischen Argumente schon zu den Schuldirektoren vorgedrungen, denn:

And they accuse schools of failing to deal with the problem. Some even refuse to put up posters that give advice to frightened youngsters on where to turn for help.

Posteraufhängen ist schon eine Gefahr in Europa. Weit haben wir es gebracht - der falsch verstandenen Toleranz sei Dank.

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