Redegefahr.com ist die neue Heimat!

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Prosit 2011!

Wir wünschen  allen Lesern ein Gutes Neues Jahr, viel Glück und vor allem Gesundheit!

Da es sicherlich einige Fragen zur Zukunft und Vergangenheit des Blogs geben wird, werden wir baldmöglichst  eine Stellungnahme dazu veröffentlichen.

Inzwischen möchten wir mit dem Radetzkymarsch das neue Jahr einläuten, die Idee von SOS Österreich hat uns ausgesprochen gut gefallen.

 

Auch Hasspredigerseminar in Bonn findet statt!

An unsere deutschen Freunde! Kottenheimer Weg 9, 56727 Mayen lautet der Treffpunkt für das offiziell abgesagte Hasspredigerseminar in Bonn!

Macht was dagegen. Das Original-Video steht hier.

Wahlgebühr für die 3-8% Wahlberechtigten zur IGGiÖ-Wahl

Anas Schakfeh

Anas Schakfeh

Wie würden Sie ein System nennen, in dem nur  3 – 8% einer Bevölkerungsgruppe wählen dürfen? Diktatur? Tyrannei? Stalinismus? Nazismus?

Wir nennen das System IGGIÖ. Oder Anas Schakfeh – der Mann, der gleichzeitig Schulinspektor in Wien und Berater Saudi-Arabiens sein kann, verkörpert wie kein anderer ein Unrechtssystem mitten in der Republik Österreich.

Denn er hat es geschafft, in einem demokratischen Staat  eine IGGiÖ-Wahl zu veranstalten, bei der nur 3 – 8% der betroffenen Bevölkerungsgruppe zur Urne schreiten dürfen. Genauere Zahlen gibt es leider nicht, da die letzte Erhebung der Anzahl der Muslime aus dem Jahre 2001 datiert.

Wir wissen nur, daß 46.000 Muslime (ohne Wien) bei der IGGIÖ, deren Vorsitzender Anas Schakfeh gute Kontakte zu deutschen Salafisten besitzt, registriert sind, wie die ÖÖN berichteten:

Anfang November waren rund 46.000 Muslime bei der IGGiÖ registriert – und das ohne die Wiener Zahlen. Al-Rawi und IGGiÖ-Präsident Schakfeh hoffen inklusive Wien auf letztendlich 100.000 bis zum Wahlgang im April.

Bei der Gesamtzahl der registrierten Moslems  gehen wir nicht von al-Rawis erträumten 100.000 aus, sondern kalkulieren mit 75.000. Dann wären – je nach Schätzung der Entwicklung des muslimischen Bevölkerungsanteils seit 2001 – zwischen 20% (bei gleichgebliebenem Bevölkerungsanteil) und 10% (bei Verdreifachung wie zwischen 1971 und 1981) der österreichischen Muslime bei der IGGiÖ registriert. Nicht vergessen: Die IGGiÖ gibt sich als Vertretung ALLER österreichischen Muslime aus.

Allerdings stellen diese Zahlen nicht die Wahlberechtigten dar:

Von den in den sieben Bundesländern 14.855 Wahlberechtigten sind 12.740 auch wählen gegangen. Die höchste Beteiligung mit mehr als 88,35 Prozent hat es in Tirol gegeben, die niedrigste mit noch immer 80,27 Prozent in Salzburg. Außergewöhnlich stark vertreten waren die Muslime in Vorarlberg, wo es 3208 Wahlberechtigte gab. Zum Vergleich: In Oberösterreich waren es nur 2806. Anfang November waren rund 46.000 Muslime bei der Glaubensgemeinschaft registriert – ohne die Wiener Zahlen

Etwa ein Drittel der Registrierten darf dann also auch tatsächlich wählen. Wir vermuten stark, daß dieser große Unterschied von Registrierten und Wahlberechtigten mit einer „Wahlgebühr“ zusammenhängt:

c) Aktives und passives Wahlrecht: Aktiv wahlberechtigt sind Muslime, die Mitglieder der betreffenden IRG sind, das 14. Lj vollendet haben, im Sprengel der IRG durch mehr als 1 Jahr ihren Hauptwohnsitz haben, im Mitgliedsregister der IRG registriert sind und den jährlichen Mitgliedsbeitrag von 20 EUR für Personen, die 14-16 Jahre alt sind und 40 EUR, für Personen, die älter als 16 Jahre sind, bis zum Stichtag 26.09.2010 für alle IRGn außer der IRG – Wien und für die IRG – Wien bis zum Stichtag 27.02.2011 entrichtet haben.

Wir nehmen an, daß in Wien das Verhältnis von Wahlberechtigten und Registrierten ähnlich sein wird. Wenn wir von 75.000 registrierten Muslimen ausgehen, dürfen dann also ca. 25.000 tatsächlich wählen – bei einer Gesamtpopulation zwischen 350.000 und 750.000 sind das zwischen 3 und 8%!

Egal wie hoch der Kinderanteil ist und selbst wenn es nur 350.000 Muslime in Österreich gibt – das System der al-Rawis und Schakfehs ist nichts anderes als staatlich legitimiertes Unrecht.

Denn es geht auch anders, ganz ohne kompliziertes Registrierungsverfahren und Wahlgebühr, wie ein Blick in die katholische Pfarrgemeinderatsordnung offenbart:

1. Wahlberechtigung

  1. Wahlberechtigt (Aktives Wahlrecht) sind alle Katholiken, die
    • vor dem 1. Jänner des Wahljahres das 16. Lebensjahr vollendet haben,
    • am Wahltag einen Wohnsitz im Pfarrgebiet haben bzw. regelmäßig am Leben der Pfarrgemeinde teilnehmen.
      Die Entscheidung darüber ist von der Wahlkommission zu treffen.
    1. Eltern haben darüber hinaus das Recht, für ihre noch nicht wahlberechtigten Kinder zu wählen; und zwar hat jeder Elternteil für jedes noch nicht wahlberechtigte Kind zusätzlich eine halbe Stimme.
  2. Wählbar (Passives Wahlrecht) sind wahlberechtigte Katholiken,
  • die die Erfordernisse gemäß PGO IV, 1 erfüllen und ihrer Kandidatur gemäß dieser Ordnung schriftlich zugestimmt haben
  • Für Omar al-Rawi, Wiener SPÖ-Gemeinderat und gescheiterter Vermittler von halal-Wohnungen, gibt es trotzdem Grund zum Jubeln:

    Für Al-Rawi ist die hohe Wahlbeteiligung erfreulich und überraschend. Von den in den sieben Bundesländern 14.855 Wahlberechtigten sind 12.740 auch wählen gegangen

    Der Standard, der gerne überall die Demokratie von „Rechtsextremen“ gefährdet sieht, schweigt politisch korrekt (vielleicht gibt es ja einen ZAMAN-Preisträger unter den Redakteuren)  mit allen anderen Zeitungen  selbst zu solchen Nachrichten:

    Frauenquote nahe null

    Die Frauenquote ist sehr niedrig, obwohl diese laut Glaubensgemeinschaft uneingeschränkt kandidieren dürfen. Bis jetzt wurde nur eine einzige Frau als Delegierte gewählt. Es handelt sich dabei um Nadire Mustafi vom Verein albanischer Muslime im niederösterreichischen Hollabrunn. Ihr gegenüber stehen 272 Männer in den sieben Bundesländern, die bis jetzt gewählt haben.

    Es gibt viel zu tun für Anas Schakfehs Nachfolger. Eine Wahlrechtsreform sollte oberste Priorität haben.

    Danke an 1806 Leser!

    Gestern besuchten 1806 unique visitors savefreespeech.org – eine neue Höchstzahl! Wir möchten uns bei jedem einzelnen dafür bedanken und hoffen, daß dieser Zuspruch  kein Zufall war.  Auch in Zukunft werden wir mit unseren bescheidenen Mitteln über Elisabeth Sabaditsch-Wolff berichten, die Redefreiheit verteidigen und  Sauereien wie beim „Sprachinstitut“ Wonder aufdecken.

    Vergelt´s Gott!

    Islamistische Verbindungen zu Österreichs Eliten

    Alles hat seinen Preis. Was für den einen Geldscheine sind, ist für den anderen der Platz im Rampenlicht, die 15 Minuten Ruhm oder das Foto am Zeitungscover.

    Wie bereits in einem frühreren Artikel angedeutet, hat sich hierzulande ein radikal-islamisches Spinnennetz ausgebreitet. Es sind Sprachinstitute, interkulturelle Vereine oder Nachhilfegruppen,  die den eingewanderten, bildungsfernen Schichten Anatoliens Bildung mit großzügiger Hilfe aus dem Subventionstopf verkaufen und islamische Indoktrination gratis dazugeben.

    Und als ob das noch nicht genug wäre, sind auch österreichische Entscheidungsträger in diesem Spinnennetz gefangen. Im Land der Hof- und Medizinalräte schaut der Politiker für eine festliche Ehrung weg, der Journalist für einen ehrenhaften Preis nicht ganz so genau hin und öffnet der Sachbearbeiter für eine Laudatio die Subventionsschleusen.

    Michael Häupl, ZAMAN-Preisträger 2008,  ist nicht der einzige, der unwissend instrumentalisiert wurde. 2010 gab es eine ganze Liste von Preisträgern, die sicher nicht zufällig ausgewählt wurden:

    Michael Fleischhacker, Chefredakteur der einst bürgerlichen „Presse“.

    Brigitte Jank, Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer

    Alexander van der Bellen, grüner Politdinosaurier

    Ursula Struppe, Leiterin des MA 17 „Integration und Diversität“ in Wien

    Efgani Dönmez, grüner Bundesrat, weiß noch viel mehr zu diesem Thema: Bis zu Vizekanzler Pröll sind die Islamisten schon rangekommen. Aufgrund der Brisanz bringen wir Dönmezs Interview mit der Zeitschrift „Integration im Fokus“ ungekürzt:

    Integration im Fokus: Dienen Migrantenvereine der Integration, weil sie Migrant/innen ein Heimatgefühl vermitteln, oder schaden sie ihr, weil sie Parallelgesellschaften fördern?
    Efgani Dönmez: Das kann man seriöserweise nicht pauschalisieren. Aber es gibt Vereine, die im Namen der Integration und des Dialogs Parallelgesellschaften forcieren und die politisch-religiöse Ansichten aus der Heimat nach Österreich transportieren. Und es gibt wenige Vereine, die wirklich an einem konfliktarmen Zusammenleben in Österreich hart arbeiten, aber keine bis wenig Unterstützung erhalten. Unsere Politik bedient primär politisch-islamistische Kräfte und macht diese salonfähig. Und das führt dann wieder dazu, dass andere mit der „schwierigen Integration von Türken“ Stimmung machen können.

    Integration im Fokus: Welche Vereine bzw. Politiker meinen Sie damit?
    Dönmez: Es gibt zum Beispiel die „Union of European Turkish Democrats“ (UETD), die als verlängerter Arm der türkischen religiösen Regierungspartei AKP tätig ist. Sie haben engen Kontakt mit Vizekanzler Josef Pröll und der Wirtschaftskammer. Institutionen wie die UETD sind mit islamistischen Organisationen vernetzt, etwa Phönix oder der Feytullah-Gülen- Bewegung. Deren Ziel ist eine schleichende politische Islamisierung. Die Demokratie sehen sie nur als Zug, auf den man aufspringt, um an dieses Ziel zu kommen. Unternehmer, die nicht der AKP nahestehen, werden unter Druck gesetzt, ausgegrenzt, teilweise sogar denunziert.

    Integration im Fokus: In Österreich werden Moscheen meist nicht allein gebaut, sondern als „Kulturzentren“ mit eigenem Kindergarten, Geschäften oder Seminarräumen. Dient das der Integration oder vielmehr der Abschottung?
    Dönmez: Nennen Sie mir eine Glaubensgemeinschaft in Österreich, wo sonst noch eine so große Infrastruktur angeboten wird. Die Menschen, die zur würdigen Ausübung ihrer Religion einen Platz benötigen, brauchen unsere Unterstützung, damit sie aus den Fängen der konservativen politisch-islamistischen Organisationen der Herkunftsländer befreit werden können. Ja zu Moscheen, nein zu Strukturen, die Parallelgesellschaften forcieren.

    Integration im Fokus: Braucht eine Moschee ihrem Verständnis nach ein Minarett und wieso?
    Dönmez: Nein. Was man braucht, sind angemessene Räume zur Religionsausübung. Denn wenn Muslime sich in Hinterhöfe verziehen müssen, liegt das Problem auf der Hand: Man weiß einfach nicht, was dort passiert und wer am Werk ist. Der Islam ist als Religionsgemeinschaft anerkannt. Daher sollten wir als Österreicher Interesse daran haben, dass Muslime auch gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft sind. Umgekehrt heißt das, dass Muslime ohne Wenn und Aber Demokratie, Rechtsstaat und die – natürlich verbesserungswürdige – Gleichstellung von Mann und Frau zu respektieren, zu akzeptieren und auch zu leben haben. Und gleichzeitig müssen wir als österreichische Gesellschaft bzw. als Politiker mitreden dürfen, wenn ein derartiges Gebetshaus errichtet wird.

    Integration im Fokus: Sie haben gefordert, dass Moscheen in Österreich multiethnisch geführt werden sollen, also etwa von Türken, Arabern und Bosniern gemeinsam. Wieso?
    Dönmez: Der Islam als Religion ist nicht von einer bestimmten Nationalität auf „Leibrente“ gepachtet. Jeder Moslem sollte seinen Glauben leben, ohne dass ethnische Herkunft im Vordergrund steht. Eine derartige Trennung findet man auch nicht im Koran. Die Grenzen werden in den Köpfen gezogen und es gilt, sie mit den Prinzipien des Korans zu durchbrechen.

    Aber zurück zu ZAMAN. Wer ist ZAMAN diese Organisation? Zuerst einmal die Eigendefinition:

    ZAMAN (deutsch: „Zeit“) ist eine internationale Tageszeitung, die seit 1986 in der Türkei und seit 1992 in ganz Europa im Medienbereich tätig ist. Sie wird in 13 Ländern gedruckt, in 28 Ländern vertrieben und in 14 Sprachen veröffentlicht. Zwischen 2002 und 2006 erhielt die Tageszeitung ZAMAN in fünf Kategorien den SND-Preis für die „vollkommenste Zeitung“, die bislang international höchste Auszeichnung eines türkischen Medien-Unternehmens.

    Die Europa-Zentrale der ZAMAN-Mediengruppe befindet sich in Offenbach am Main (BRD).
    ZAMAN gilt als Vorreiter der friedlichen Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens unter der türkischen Community.

    Seit Jänner 2008 gibt es die österreichische Wochenausgabe ZAMAN Österreich in türkischer und deutscher Sprache. Sie ist das erste zweisprachige Printmedium in Österreich und Europa, das in diesem Format angeboten wird.

    Österreichs erste und einzige deutsch-türkische Wochenzeitung kommt wöchentlich in 5.000 Haushalte und spricht 20.000 LeserInnen an. Seit Sommer 2008 ist sie auch an verschiedenen Verkaufspunkten erhältlich.
    Das ZAMAN Österreich-Team verfolgt alle aktuellen Geschehnisse der österreichischen Innen- und Außenpolitik sowie der Migrations- und Integrationspolitik.

    Die Wochenzeitung ZAMAN Österreich hat sich zum Ziel gesetzt, das friedliche Zusammenleben in Österreich aktiv zu unterstützen und ihren Beitrag zur Integration zu leisten.

    Diese Unterstützung des friedlichen Zusammenlebens sieht in der Praxis etwas anders aus. Vor 2 Jahren gab es Probleme an Wiener Fachschulen, muslimische Eltern protestierten dagegen, daß ihre Kinder mit traditionellen österreichischen Schweinefleischgerichten und Wein in Verbindung kommen sollte.  Die Verantwortlichen zeigten in seltener Entschlossenheit Rückgrat, ZAMAN und dessen Leserschaft schäumten:

    In der Wiener Redaktion der türkischen Zeitschrift Zaman türmen sich die Beschwerdebriefe erboster moslemischer Eltern. „Die Menschen sind empört. Sie sagen, es widerspricht den Menschenrechten und der österreichischen Verfassung, was da von künftigen Schülern der Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Meidling verlangt wird“, erklärt Redakteurin Aynur Kirci.

    und

    Die Tageszeitung Zaman kündigt an, dass man jetzt sehr breit, möglicherweise sogar weltweit über diesen Konflikt berichten werde.

    Angesichts solcher Ärgernisse mit dem Gastland dürfte es aus ZAMAN-Sicht nur logisch erscheinen, die Entscheidungsträger vor Ort gleich proaktiv zu beeinflußen. So eine Preisverleihung ist da sicher recht hilfreich, der Dank kommt dann per Inseratenschaltung zurück.

    Was die Fleischhackers und Häupls bei ihren schmutzigen Geschäften nicht beachtet haben, ist die Tatsache, daß ZAMAN nicht irgendwer ist. ZAMAN ist Sprachrohr der Fetullah-Gülen-Bewegung, einer radikal-islamischen Bewegung aus der Türkei.

    Die Besonderheit dieser Bewegung ist, daß sie anders als Erdogans AKP, leise still und heimlich daherkommt. Wie die Mafia hat sie überall ihre Finger im Spiel: Beteiligungen an Medien wie ZAMAN sind die ungefährlich aussehende Speerspitze einer schleichend voranschreitenden Islamisierung.

    Die deutsch-türkische Islamkritikerin Necla Kelek schrieb 2008 in der FAZ über diese Bewegung:

    Der jüngste Putschversuch in der Türkei geht auch auf die Anhänger des islamischen Predigers Fethullah Gülen zurück. Gülen ist dabei, ein weltweites Netz muslimischer Intelligenz heranzubilden, das einem machtbewussten islamischen Chauvinismus huldigt.

    und

    Eine Sekte mit Konzernstruktur

    Gülen hat einen weltweiten Verbund von Stiftungen und Schulen gegründet, der vor allem die neue muslimische technische Intelligenz heranbilden soll und wie eine Art Geheimsekte agiert. Deren öffentlicher Arm wird durch auflagenstarke Zeitungen wie die türkische „Zaman“ repräsentiert. Nach außen hin vertritt er eine Art Islam light, nach innen propagiert er einen machtbewussten islamischen Chauvinismus.

    Dem Westen gegenüber versucht er zum Beispiel in der „Welt-Ethos“-Bewegung des katholischen Schriftstellers Hans Küng durch Friedensappelle internationales Renommee zu erlangen. Er vertritt jedoch unverblümt die These von der Überlegenheit des Islams gegenüber jeder anderen Religion. Seine Bewegung ist in Japan über Russland bis Deutschland und in der Türkei aktiv; sie verfügt über Universitäten, Fernsehsender, eine Bank, Versicherungen, Zeitungen, einen Unternehmerverband und Gewerkschaften. Fethullahci, wie sich Gülens Anhänger nennen, haben inzwischen Positionen bis in höchste türkische Regierungskreise.

    Mit solchen Leuten also sind unsere Entscheidunsgträger verhabert.

    Da erscheint es dann ganz logisch, daß die Ottakringer SPÖ nichts gegen Hassprediger in ihrem Bezirk unternimmt. Schließlich treten diese ja in „Instituten“ auf, die brav vom MA 17 gefördert werden

    Es wundert einen nicht mehr, daß die Presse nur schreibt, daß das Hasspredigerseminar zu Weihnachten abgesagt wurde, wie Anas Schakfeh verlautbarte. Daß es tatsächlich stattfand, geht unter. Schließlich kann eine Qualitätszeitung nicht über alles berichten.

    Der Standard verharmlost Hassprediger

    Als einziges österreichisches Medium hat der Standard jetzt die weihnachtlichen Hasspredigerseminare thematisiert, SOS Österreich berichtete.  Was vor Weihnachten zumindest  der Presse noch einen eigenen Artikel wert war, wird jetzt im Standard in Kombination mit der Todesliste der Kopten gebracht. Die Presse berichtet übrigens gar nicht mehr. Schämt sie sich etwa ihrer unkritischen Berichterstattung?

    Schließlich hat Anas Schakfeh in NEWS verlautbaren lassen, daß das Hasspredigerseminar nicht stattfinden wird. Und dessen Worte sind für Österreichs Journalisten offenbar Gesetz: Kein Wort über Schakfehs Verbindungen zu den Salafisten, kein Wort über das Wonder-Netzwerk, stattdessen versucht Michael Simoner die Quelle (damit meint er SOS Österreich)  als unglaubwürdig darzustellen:

    Für Staatsschutzaktivitäten sorgt derzeit auch ein angebliches Islamisten-Seminar mit deutschen „Hasspredigern“ , das eigentlich abgesagt war, dann aber doch in Wien-Ottakring stattgefunden haben soll. Allerdings ist die Quelle dafür wenig vertrauenswürdig. Es handelt sich um die anonym gehaltene Internetseite „SOS Österreich“ , die laut eigenen Angaben „zum Schutz unserer Heimat, Kultur und Traditionen“ agiert. Auf der Seite wird immer wieder auf die FPÖ verwiesen.

    Und wenn in Herrn Simoners kleiner, politisch-korrekter Welt die Quelle noch so wenig vertrauenswürdig ist, dieses Video stammt direkt von der „wahren Religion“ und wurde bereits veröffentlicht. Aber Hassprediger, die ihre Veranstaltungen selbst ankündigen, sind sicherlich auch keine vertrauenswürdige Quelle. Das wäre nur Exklusivinterview.

    http://www.youtube.com/v/z0pRHJXBkH0?fs=1&hl=de_DE