Der Standard verharmlost Hassprediger


Als einziges österreichisches Medium hat der Standard jetzt die weihnachtlichen Hasspredigerseminare thematisiert, SOS Österreich berichtete.  Was vor Weihnachten zumindest  der Presse noch einen eigenen Artikel wert war, wird jetzt im Standard in Kombination mit der Todesliste der Kopten gebracht. Die Presse berichtet übrigens gar nicht mehr. Schämt sie sich etwa ihrer unkritischen Berichterstattung?

Schließlich hat Anas Schakfeh in NEWS verlautbaren lassen, daß das Hasspredigerseminar nicht stattfinden wird. Und dessen Worte sind für Österreichs Journalisten offenbar Gesetz: Kein Wort über Schakfehs Verbindungen zu den Salafisten, kein Wort über das Wonder-Netzwerk, stattdessen versucht Michael Simoner die Quelle (damit meint er SOS Österreich)  als unglaubwürdig darzustellen:

Für Staatsschutzaktivitäten sorgt derzeit auch ein angebliches Islamisten-Seminar mit deutschen „Hasspredigern“ , das eigentlich abgesagt war, dann aber doch in Wien-Ottakring stattgefunden haben soll. Allerdings ist die Quelle dafür wenig vertrauenswürdig. Es handelt sich um die anonym gehaltene Internetseite „SOS Österreich“ , die laut eigenen Angaben „zum Schutz unserer Heimat, Kultur und Traditionen“ agiert. Auf der Seite wird immer wieder auf die FPÖ verwiesen.

Und wenn in Herrn Simoners kleiner, politisch-korrekter Welt die Quelle noch so wenig vertrauenswürdig ist, dieses Video stammt direkt von der „wahren Religion“ und wurde bereits veröffentlicht. Aber Hassprediger, die ihre Veranstaltungen selbst ankündigen, sind sicherlich auch keine vertrauenswürdige Quelle. Das wäre nur Exklusivinterview.

http://www.youtube.com/v/z0pRHJXBkH0?fs=1&hl=de_DE

3 Antworten zu “Der Standard verharmlost Hassprediger

  1. Etwas anderes war vom Standard (mit seinem Ableger dasbiber) nicht zu erwarten.

    Den Standard-Realitätsverleugnern kann man nur entgegenhalten, dass es wohl kaum an österreichischen Blogs gelegen hat, dass die Parallelveranstaltungen in Deutschland ebenfalls abgesagt werden mussten.

  2. Der „Standard“ ist linkspopulistisch! Es ist reine Geldverschwendung für dieses Mistblättchen auch nur einen Cent auszugeben!

  3. Soweit würde ich nicht gehen.
    Imho reflektiert der Standard eben prototypisch das linksliberale Weltbild weiter Teile der gehobenen Mittelschicht (Angestellte, mittlere Beamte oder Freiberufler).
    Geheuchelte Toleranz als Wohlfühlfaktor und Multikulti auf Döner-Bauchtanzkurs-Niveau.

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